Villen-Resort in Thailand gestaltet Gästehäuser mit besonderer Philosophie

03.03.2017

Keemala ist wie ein „Villen-Wunderland“ angelegt, das für jedes Gasthaus einen eigenen Pool bereithält. Das Resort bietet 38 Villen und Cottages und wurde nach einer ganz bestimmten Philosophie gestaltet, die unter anderem an den unterschiedlich eingerichteten Gästehäusern erkennbar wird.

Vereint werden die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft sowie die eigens kreierten Keemala-Rituale, die sich an den Geschichten und Lebensweisheiten von vier fiktiven alten Stämmen orientieren.

Das Resort "Keemala" in Thailand wurde nach einer besonderen Philosophie angelegt, bei der auch geistige Werte eine Rolle spielen
Bezeichnet werden diese vier Keemala-Clans mit folgenden Namen: „Pa-ta-pea“ (Erde), „Rung-Nok“ (Nest),  „Khon-Jorn“’(Wanderer) und „We-ha“ (Himmel). Jedem Stamm wurde eine bestimmte Denkweise und Lebensart zugeordnet, die auf die verschiedenen Villen sowie auf das Erlebnisangebot für die Gäste übertragen wird.

Erdverbundenheit in den Lehmbungalows
Die 16 Lehmbungalows mit ein oder zwei Schlafzimmern sind inspiriert durch den „Pa-ta-pea“-Clan (Erde), der nach der fiktiven Überlieferung aus hart arbeitenden Bauern, Fischern, Gärtnern, Schreinern, Schmieden und Bergarbeitern bestand. Sie glaubten an die Wechselwirkung von Erdverbundenheit und gesundheitlichem Nutzen. Sie bauten nicht nur ebenerdig, sondern integrierten die Erde auch in ihre Häuser. Wände, Dächer, Ausstattung und sogar ihre Schlafplätze waren aus Lehm gefertigt.

Kreative Exklusivität der Vogelnest-Villen
Die Vogelnest-Villen mit Pool sind von der Philosophie des Nest-Clans der „Rung-Nok“ geprägt. Seine Mitglieder pflegten einen reichen, opulenten Lebensstil, geprägt vom Verlangen nach Exklusivität. Dieser Clan wurde in Bezug auf Intellekt und Kreativität als überlegen angesehen und vereinte Künstler, Musiker, Astrologen, Philosophen und Dichter. Sie glaubten, dass die Zukunft mittels Astrologie hervorsagbar sei und Bäder im Mondlicht die Erneuerung der Seele bewirkten. Das Außendesign dieser Villen ist vom verwobenen Gewirr einer Vogelnestkonstruktion inspiriert.

Von der Tradition des fiktiven Clans "Rung-Nok" (Nest) sind diese Villen inspiriert, die von außen an das gewebte Gewirr eines Vogelnests erinnern

Zelt-Villen erinnern an nomadische Lebensweise
Der abenteuerlustige „Khon-Jorn“ (Wanderer) Clan umfasste Jäger und Sammler, Hirten, Artisten, Händler und Entdecker, welche während ihren Reisen zumeist mit Waren handelten. Aufgrund ihrer nomadischen Lebensweise bevorzugten sie semipermanente Hauskonstruktionen, um leichter umherziehen zu können.  Von dieser Lebensweise sind die Zelt-Villen inspiriert. 

Freiheitsgefühl in den Baumhäusern
Jeweils über zwei Etagen erstrecken sich die sieben Baumhäuser mit Pool, die so aussehen, als würden sie von Bäumen herabhängen. Die Inneneinrichtung der Baumhäuser ist mit von der Decke hängenden Möbeln, sowie kokonartigen Betten und Liegen ausgestattet. Die Anregung für diese Bauten stammt vom Clan „We-ha“ (Himmel). Zu den Mitgliedern zählten die Talente von Heilern, Kreativen, Architekten und Erfindern. Es wird vermutet, dass dieser Clan ein fortschrittliches Verständnis für das Universum besaß. Um ihre Kreativität und ihr Freiheitsgefühl zu steigern, bauten sie ihre Häuser nicht auf dem Boden, sondern in den Baumspitzen.

Das gesamte Projekt soll ein gesundes und nachhaltiges Leben fördern sowie die lokale Kultur hervorheben.  Neben Anti-Aging Behandlungen mit tierversuchsfreien Produkten umfasst das Angebot Klangheilung, Shiatsu, traditionelle Chinesische Medizin, Maya Massage, Aroma-, Regentropfen- und Vibrationstherapie und Maori Heilkunde. Zudem gibt es bezaubernde Gärten, auf denen Kräuter, Gemüse, spezielle Pilzarten und Obst angebaut werden. Darüber hinaus beherbergt das Keemala gerettete Wasserbüffel auf ihrem eigenen Stück Land.

Fotos: Keemala/Green Pearls